Warum Malen glücklich macht – Mein kreatives Motto für 2026
- bdelconte

- 1. Feb.
- 6 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 24. Feb.
Meine Erkenntnis aus 2025: "Ich male, also bin ich!"

Es gibt Tage, da weiß ich genau, wer ich bin. Nicht, weil ich es erklären könnte – sondern weil ich male.
Malen ist für mich weit mehr als nur ein Hobby oder eine Technik: Es ist Ausdruck meines Selbst - meines Seins, meines Interesses - und meiner Berufung.
Mein Motto für 2026 lautet deshalb:
"Ich male, also bin ich!"
Es erinnert mich daran, dass es beim Malen nicht um Perfektion geht – sondern um das eigene Sein, echtes Erleben und die Präsenz im Hier und Jetzt.
Doch warum macht Malen eigentlich glücklich? Und warum stärkt kreative Arbeit unser Selbstbewusstsein so nachhaltig?
In den letzten Jahren habe ich immer deutlicher gespürt, wie sehr mich das Malen erdet, befreit und wachsen lässt. Kreativität schenkt mir innere Balance – und deshalb möchte ich zeigen, warum Malen glücklich macht und zu einer echten Lebensphilosophie werden kann.
Inhalt:
1. Wie das Motto zu mir kam
Während der Jahresrückblick-Challenge 2025 mit Judith Peters fragte ich mich bis zum Schluss: Warum sollte ich mir ein Motto für 2026 zulegen? Ich hatte noch nie eines....! Rückblickend weiß ich heute:
Weil mir im letzten Jahr etwas Wesentliches gefehlt hat!
2025 war geprägt von einer Malblockade. Das Material war da, die Erfahrung auch – doch die Verbindung fehlte. Ich konnte nichts erzwingen. Und ich musste mir eingestehen:
Meine Kreativität ist nur dann lebendig, wenn ich es auch bin.
Diese Erkenntnis hat viel mit mir gemacht.
Anfang Jahr stiess ich auf ein Tutorial der australischen Aquarellistin Louise de Masi - Es zeigt einen Pinsel in einem Glas Wasser, in dem die Farbe frei herumwirbelt. Ein Bild voller Bewegung und Freiheit.

Während des Malens spürte ich etwas, das ich sehr lange vermisst hatte: Ich war plötzlich wieder ganz da - in meiner Malerei und bei mir selbst. In diesem Moment wurde mir klar, warum Malen glücklich macht: Es bringt mich zurück in die Präsenz.
Und genauso entstand mein Motto:
"Ich male, also bin ich!"
Warum Malen glücklich macht - trotz kreativer Blockade
Der Druck, malen zu "müssen" hat mich 2025 richtiggehend gelähmt. Vorallem während des Sommers, als andere Dinge wichtiger waren. Meine bedeutenste Erkenntnis daraus:
Kreativität lässt sich nicht erzwingen - sie kehrt zurück, wenn der Raum dafür da ist.
Ich hatte eine Malblockade erlebt, die leise kam und lange blieb. Irgendwann habe ich verstanden: Es geht nicht darum, auf Knopfdruck etwas zu produzieren, sondern ehrlich mit mir selbst zu sein.
Präsenz ist die Voraussetzung dafür, dass Kreativität wieder fließen kann. Und dieser Zustand erklärt auch, warum Malen glücklich macht – weil wir im kreativen Prozess ganz bei uns selbst ankommen.
Vom Schein ins Sein - Warum Echtheit wichtiger ist als Perfektion
Die Blockade hatte mich dann auch mit unbequemen Fragen konfrontiert:
Male ich, weil ich es wirklich will – oder weil ich denke, ich müsste?
Bin ich aus mir heraus kreativ, oder fühle ich mich unter Druck gesetzt?
Zeige ich mich wahrhaftig – oder erfülle ich einfach nur Erwartungen?
In dieser Zeit habe ich gemerkt, wie schnell ich vom inneren Erleben ins äußere Funktionieren rutsche. Wie schnell ich male weil ich es sollte, statt aus einem inneren Bedürfnis heraus.
Der Weg zurück ins Malen führt nicht über noch mehr Tun, sondern über weniger Ansprüche. Ich hatte den Mut, die Leere zuzulassen und eine längere Malpause zu machen - und das hat mich wieder näher zu mir gebracht.
Echtheit und Präsenz sind mir viel wichtiger geworden als Perfektion.
2. Wie ich dieses Motto mit Leben fülle
Ich male, also bin ich! ist kein Satz, den man sich an die Wand hängt und abhakt. Es ist eine Haltung, die ich immer wieder neu einnehme.
Ich erlaube mir, dem Prozess mehr zu vertrauen als dem Ergebnis.
Und das ist für mich eine echte Herausforderung! Ich möchte viel mehr einfach mal machen, anstatt mich ständig zu hinterfragen. So wie die Farbe im Wasser nicht fragt, ob sie richtig fließt – sie tut es einfach.
Und vielleicht ist das ein weiterer Grund, warum Malen glücklich macht: Weil ich im kreativen Fluss einfach mich selber bin.
Die Essenz meiner Kunst: Präsenz statt Perfektion
Aquarell ist für mich ein Spiegel des Lebens: Wasser steht für Bewegung, Farbe für Gefühl. Beide begegnen sich – und etwas Drittes, Zauberhaftes entsteht - aus dem Moment der Gegenwart heraus.
Die Essenz meiner Bilder liegt deshalb nicht in der Perfektion, sondern in der Präsenz.

Als achtsamer Beobachter ist Husky AKIRO ganz präsent: aufmerksam, wach und zugleich ruhig. Er ist für mich ein perfektes Sinnbild dafür, wie ich beim Malen sein möchte – offen, ohne Erwartungen, einfach im Moment.
Denn im jetzigen Moment öffnet sich ein Raum für das, was entstehen will.
Ich male, um da zu sein und zu spüren. Darin liegt das Glück, das Malen mir schenkt.
Was das Motto mit meinen Zielen für 2026 zu tun hat
Ich male, also bin ich! richtet meinen Blick neu aus. Nicht auf besser, weiter, mehr – sondern auf wahrhaftiger.
Meine Ziele für 2026 haben deshalb weniger mit Leistung zu tun als mit innerer Klarheit:
"Kunst schaffen, die aus meinem Innersten kommt"
"Bei mir bleiben, ohne mich ständig zu vergleichen"
"Sichtbar sein, ohne mich zu verbiegen"
Wenn das gelingt, bin ich überzeugt, findet alles andere seinen Platz wie von selbst.
Nicht nur darüber reden, sondern auch machen
Ein Motto ist nur dann kraftvoll, wenn es gelebt wird. Deshalb bedeutet Ich male, also bin ich kreativ zu sein, selbst dann, wenn Zweifel auftauchen. Gerade dann!
Denn genau darin zeigt sich, warum Malen glücklich macht: Denn genau darin zeigt sich, warum Malen glücklich macht: Nicht, weil alles gelingt, sondern weil ich mich dem Prozess anvertraue.
Um dieses Motto wirklich zu leben, nehme ich mir Folgendes vor:
Mich als Künstlerin fühlen, auch wenn mir gerade nicht danach ist.
Loslegen, auch wenn nicht alles klar ist.
Mit kleinen Schritten beginnen
Abwarten können, wie ein Bild sich entwickelt.
Unfertiges für den Moment annehmen.
Geduldig bleiben und dem kreativen Fluss vertrauen.

3. Warum ich doch noch ein Motto wollte
Lange dachte ich, ein Motto sei etwas Äusserliches. Ein Begriff, den man sich gibt – und dann wieder vergisst. Doch ein Motto ist wie ein innerer Kompass.
Er erinnert mich daran, warum ich male - und er holt mich zurück, wenn ich mich in Ansprüchen, Erwartungen oder Perfektionismus verliere.
„Ich male, also bin ich“ ist mein Anker. Es steht für Vertrauen, Geduld und das mutige Loslassen von Erwartungen.
Warum gerade dieses Motto Ich male also bin ich ?
Weil es klar ist.
Weil es ehrlich ist.
Weil es nichts verspricht, was ich nicht halten kann (für mich sehr wichtig)
Ich male und finde mich darin selbst.
Genau das möchte ich 2026 immer wieder erleben!
4. Wie Du mich begleiten kannst
Wenn Du Lust hast, meinen Weg mitzuverfolgen, Einblicke in meine Bilder und Gedanken zu Kunst, Aquarell und Kreativität zu bekommen, dann freue ich mich, wenn wir in Verbindung bleiben!
Wenn Du magst, findest Du mich hier:
👉 Folge mir auf Instagram
👉 Melde dich für meinen Newsletter an
👉 Schau in meinem Online-Shop vorbei
Ich freue mich sehr über jede Begegnung!
Das war unterhaltsam? Dann lies gerne hier weiter :

Hallo!
Ich bin Beatrice Del Conte und
male persönliche Seelenkraft-Bilder, Portraits von Herzensmenschen und individuelle Tierportraits in Aquarell.
Es ist mir ein grosses Anliegen, die Seelenverbindung zu dem, was Dir wichtig ist, in einem eigens für Dich gemalten Bild zum Ausdruck zu bringen.
In meinem Blog schreibe ich über die Kunst des Aquarellmalens und meine Berufung als Künstlerin.



Gratuliere liebe Bea! Sehr ehrlich geschrieben, sich selbst reflektieren und vorankommen. Wichtig scheint mir, nicht stehen zu bleiben. Keine Resignation, sondern Reflexion! Ich persönlich brauche weniger ein Motto als vielmehr den reflektierten Zugang zu mir selber, und zwar den ehrlichen, autentischen, keinen aufgesetzten.
Weiter so! Bin gespannt, wie du dein Motto umsetzt und ich bin überzeugt, dass es dir hilft:-)